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Sanddorn

WISSENSCHAFTLICHER NAME: Hippophae rhamnoides

Beschreibung

Blüte

Die Blüten der zweihäusigen Pflanzen sind unauffällig.

 

Früchte

Die Früchte der weiblichen Pflanzen, die man essen kann, werden im Herbst gelb, orange oder rot. Einige bleiben sogar bis weit in den Winter hinein an den Sträuchern hängen.

Die gelb-orangefarbenen Beeren sind aus zweierlei Gründen nicht leicht zu ernten: Die Früchte platzen sehr leicht und die Sträucher haben lange, scharfe Dornen. Am besten schneidet man die beerentragenden Zweigenden ab.

Wissenswertes

Sanddorn ist besonders reich an Vitamin C: Mit 450 bis 600 mg/100 g Frucht steckt in ihm fast zehnmal so viel Vitamin C wie in einer Zitrone. Er enthält außerdem geringe Mengen an Vitamin B12, welches man normalerweise nur in tierischen Nahrungsmitteln findet. Darüber hinaus enthalten die Früchte viele bioaktive Substanzen wie Flavonoide, Vitamine, Proteine bzw. Aminosäuren und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium oder Magnesium. Zusätzlich enthalten Sanddornbeeren Beta-Carotin und bestimmte Gerbstoffe.

Fruchtfleisch-Sanddornöle sind besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und besitzen einen hohen Anteil an Carotinen. Das fettige Öl enthält neben und Provitamin A auch Vitamin E, Inhaltsstoffe, von denen besonders die Haut profitieren kann. Sanddornbeeren und -samen bilden daher die Grundlage für viele Kosmetikprodukte.

Verwendung

Sanddorngelee

Du brauchst 200 Gramm Sanddornfrüchte, 300 ml Wasser und 500 Gramm Gelierzucker.

Die Früchte kochst du, bis ihre Haut aufplatzt. Nachdem sie abgekühlt sind, rührst du den Gelierzucker ein. Dann kochst du alles noch einmal auf und lässt es drei Minuten kräftig sprudeln. Zum Schluss füllst du die Mischung durch ein Sieb in saubere Gläser.

Sanddornsaft

Der gesündeste Saft entsteht durch Kaltpressung der frisch geernteten Früchte. Der Saft wird dann eingefroren, um ihn haltbar zu machen. Alternativ kann man ihn auch konservieren: Dafür kocht man den Saft kurz mit ungefähr der gleichen Menge Zucker auf und füllt ihn heiß in gut verschließbare Flaschen.

Eine andere Möglichkeit ist, Sanddornsaft zu kochen: Man bringt die Sanddornbeeren mit wenig Wasser zum Kochen und lässt sie bei mittlerer Hitze durchkochen. Danach gießt man den Fruchtbrei durch ein Tuch, um den Saft zu gewinnen. Man misst den Saft ab und rührt Zucker hinein (für 1 Liter Saft 500 Gramm Einmach- oder Gelierzucker), bringt alles zum Kochen und lässt es 5 Minuten kochen. Danach füllt man den Saft in Flaschen und verschließt sie.

Den Saft kann man täglich 2 bis 3 Löffel pur genießen oder zum Verfeinern von Quark, Joghurt oder Müsli verwenden! Er eignet sich auch gut für Mixgetränke, entweder pur oder mit Wasser oder Mineralwasser verdünnt.

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