Berberitze
NACHHALTIGKEITSBERICHT
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie und -ziele
WISSENSCHAFTLICHER NAME: Berberis
Beschreibung
Blüte
Von Mai bis Juni zahlreiche, gelbe und duftende Blüten in 1–2 cm langen, hängenden Trauben.
Früchte
Ab September kommen rote Beeren, die oval geformt sind und bis zu 1 cm lang werden können. Man kann sie ab Oktober pflücken. Die Beeren sind länglich und haben eine auffällige orange bis dunkelrote Farbe, wenn sie reif sind. Manchmal bleiben die Früchte bis zum Frühling an den Sträuchern hängen, weil sie sogar Vögeln zu sauer schmecken.
Wissenswertes
Die Gemeine Berberitze ist wichtig für Schmetterlinge, Bienen und Vögel, da sie ihnen Nahrung und Schutz bietet. Die Blüten riechen nicht gut, aber sie haben einen besonderen Weg, um bestäubt zu werden: Wenn ein Insekt den Nektar sammelt und die Blume berührt, schließen sich die Staubblätter und reiben Pollen auf den Kopf des Insekts. Nach einer Weile öffnen sie sich wieder. Die Früchte werden von Vögeln und manchmal auch von Säugetieren gefressen, was dazu beiträgt, dass sich die Pflanze verbreitet. Der Name "Sauerdorn" kommt von den sauren Beeren und den meist dreiteiligen Dornen, die jedes Jahr an den Zweigen wachsen. Früher wurden die Früchte wegen ihrer vielen Vitamine gegessen, ähnlich wie man heute Zitronen isst. Man kann aus den Beeren auch Marmelade machen.
Verwendung
Aus Berberitzen kann man sehr gesunden Essig machen, der viele Vitamine hat. Mit etwas Wasser verdünnt schmeckt er gut zu Rohkostsalaten. In alten Büchern steht oft, dass dieser Essig auch gut als erfrischendes Getränk für kranke Menschen mit Fieber ist.
Berberitzenessig
200 g frische Berberitzen, 400 ml Rotweinessig, 100 g Zucker
Die gesammelten Früchte werden sortiert, gewaschen und zerdrückt. Dann füllt man das Fruchtmus in eine Flasche und gibt Rotweinessig dazu. Die Flasche wird verschlossen und 10 bis 14 Tage an einem kühlen, dunklen Ort stehen gelassen. Zwischendurch wird die Flasche mehrmals geschüttelt. Nachdem der Essig durch einen Kaffeefilter oder ein Tuch gefiltert wurde, wird er mit Zucker gemischt und unter Rühren zum Kochen gebracht. Wenn der Essig abgekühlt ist, wird er in Flaschen gefüllt, gut verschlossen und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt.